Montag, 18. Dezember 2017

BimBämBout


 Was macht man an einem sonnigen, dritten Adventssonntag um sich so richtig in Nichtweihnachtsstimmung zu bringen? Einen kleinen Sonnenspaziergang nach St. Pauli, in eine Schulsporthalle, Soliglühwein für die Knock´n´Rose und Ostblocker trinken, mitgebrachte Kekse knuspern und zusehen, wie das B- Team der Harbor Girls den hannoveraner Demolition Derby Dolls nix schenkt außer blauen Flecken. Rempeln, pöbeln, schreien. Bouttime!!! Beste ausgelebte, echte Weihnachtsstimmung. Wunderbar.





 Die erste Halbzeit ging sehrsehr klar an die Harbor Girls. Das B-Team hat ordentlich an Tempo zugelegt und ging deutlich in Führung. Es war ein großer Spaß sich das anzuschauen.



 Natürlich wurde für angemessene Dekoration am Rande des Tracks gesorgt. Pyrotechnik in der Sporthalle. Oh, wie schön! 






 Gegen Ende der zweiten Halbzeit wurde es nochmal minimal spannend, aber die Harbor Girls haben sich die selbstgemachten Geschenke nicht nehmen lassen. Amtlich und ordentlich gewonnen mit 166:140. So muss das sein.

  Da freut sich nicht nur der Cheffan des Hauses. Was für ein feiner Jahresabschluss auf Rollen. Ich freue mich schon auf das kommende Jahr. Mal sehen, ob ich das mit den anständigen Bildern dann nochmal hinbekomme.

Sonntag, 17. Dezember 2017

7 Sachen # 39. 17

 Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe


1. Gefrühstückt: Nudeln mit Pesto. Frei nach dem Motto "Wer hat, die kann". Dazu Schädelinhalt sortieren und eben jenen mit neuen Sachen füllen.


2. Gerahmt: Ein neues Bild.


3. Gezeichnet: Eine grobe Skizze auf Restpapier, die später übertragen wurde mit dem ungefähr schäbigsten, stumpfesten Bleistift, der sich in meinem Haushalt finden ließ. Ist klar, was gemeint ist, oder?


4. Gepackt: Ein Geschenk.


5. Gepackt #2: Den weihnachtlichsten Boitel, den ich habe. Goldglitzer und so. Kuchen, Kekse, Schreibzeug, Geschenk, Kuchen, Kamera. Dann raus in die Sonne. Ein bisschen Schwarzkäppchen gespielt. Quasi.


6. Geknuspert: Passende Kekse beim Roller Derby. Beste Weihnachtsveranstaltung, die man sich vorstellen kann. Vermutlich kann man Ähnliches derzeit in den Einkaufsstraßen der Nation am Samstagnachmittag bewundern. Bei den Harbor Girls ist die Musik allerdings besser.


7. Geschlappt: Nach Hause. Später dann, da hatte ich dann auch kein ruhiges Händchen mehr für lange Belichtungszeiten. Mehr so ein Symbolbild. 
Und jetzt: Endspurt!

Samstag, 16. Dezember 2017

Samstagskaffee und Netzfunde # 36


 Ach, wie weihnachtlich ist mir zumute. Auf einer Skala von 1 bis 10 so ungefährt minus 324987. Ich kann sie wie jedes Jahr nicht finden, die Weihnachtsstimmung. Zwar gab es diese Woche sogar in Hamburg Schnee, aber das war eher eine sehr unchristliche Sache. Schnee und Schule sind keine gute Kombination. Die Pausen waren unregierbar. 
 A: "XY hat mich mit nem Schneeball beworfen." 
 B: "Du hast mich auch mit einem abgeworfen!" 
 Ich: "Mimimimimimi."
 Mensch wiederhole dieses ungefährt 15 Mal pro Pause. NARF! In der großen Welt werden so Kriege angezettelt. Alle Kids voll mit Zucker und Vorweihnachtsaufregung macht unterrichten nicht gerade leichter. Dazu ein Krankenstand, der einem den Arsch rotieren lässt. Am Ende des Tages klingelten mir öfter die Ohren und zwar nicht von Weihnachtsglöckchen. Nein, ich will nicht weinen. Aber weihachte mich doch sonstwo. Die Schlagzahl der Blogbeiträge hat ja hier auch massiv abgenommen. Ich WILL (!!!) Ferien! 


 Aber Netzfunde gab es wohl:

 Mal wieder ein feiner Artikel zum Thema "alternative Beziehungsmodelle". Mäandert ein wenig zwischen persönlicher Erfahrung und "Fach"wissen (Fachwissen im Zusammenhang mit Liebe? Brrrrr.....). Für all diejenigen, die abseits des heteronormativen, monogamen Beziehungsmodells noch Kicheranfälle bekommen. Gibt so einige Exemplare in meinem Umfeld. Wie sagt man im Rheinland immer so schön: Jeder Jeck is anners. 

 Hygge mich am Arsch! Genau so und nicht anders geht es mir in dieser Jahreszeit, auch wenn ich nicht freiberuflich tätig bin. "Die Kampfzone der Weihnachtslüge ist auf die gesamte so genannte “dunkle” Jahreszeit gesuppt. Und weil man einen Begriff brauchte, den man vermarkten kann, nannte man das ganze “Hygge”. " (Zitat ebd.) Definitiv ein Grund für mich, diesen ganzen Weihnachtsquatsch aus tiefstem Herzen zu verabscheuen. Und es ist kein neuer. 

 Apropos weihnachtsgePimmel: Infantiler Humor hilft ja hin und wieder.  

 Beim FC St. Pauli geht es ja- neben drölfzillionen anderen geilen Aktionen- hin und wieder auch mal um Fußball. Der neueste Spaß ist also Zecki, das Plüschmaskottchen, dass es im Fanshop zu kaufen gibt/gab. Hehehe.

 Ich kann ja selten genug von zauberhaften Illustrationen bekommen. Diese hier finde ich schon lange ganz fabelhaft. Wo ist mein Aquarellkasten? Und die Zeit dafür? 

 Noch ein paar yogische Illustrationen habe ich auch gefunden. Jedes Mal, wenn ich ein paar Tage kein Yoga geübt habe, geht es mir ähnlich.  


 Und Wahnsinn! Während ich diesem Beitrag den letzten Schliff verleihe scheint tatsächlich die Sonne auf mein Arbeitszimmersofa. Ein Grund absolut zu eskalieren. Auf dem Sofa in der Sonne werden sich gleich ein paar Menschen zum Nadelkränzchen einfinden. Das wird sicher fein. Irgendwie ist ein Apfelkuchen im Backofen gelandet und ein paar Projekte liegen da auch parat. Yay! Noch bei Andrea vorbei und dann ab an die Nadeln.

Dienstag, 12. Dezember 2017

12 von 12 im Dezember 2017

 
 Heute ist der 12te also gibt es heute wieder 12 von 12. Worum es dabei geht, könnt ihr bei Caro von Draußen nur Kännchen! nachlesen und zwar genau hier. Der zwölfte ist ja auch immer gut geeignet für so richtig maue Bilder aus meiner Handykamera. Nennen wir es Kunst. Also los:


1. Wacht auf, Verdammte dieser Erde!


2. Erstmal Treibstoff in den Tank.


3. Irgendwas mit Schnee und Regen ließ mich heute nicht zu Fuß sondern mit der Bahn zur Arbeit kommen. Farbkonzept in der Bahn: Vergammelte Mortadella...


4. Ich habe eine neue Winterjacke. Jaja, gekauft. Buttons müssen da aber mindestens dran.


5. Kekse zur Frühstücksbegleitung.


6. Als beste Lehrerin der Welt, habe ich morgens um 7:15h den Unterricht schon komplett vorbereitet und kann bei Tee und dem Lieblingsmagazin auf die Lernenden und ihre Geschichten warten.


7. Was ist das für 1 (!!!) Wetter?
 
 
8. Mindestens in meiner Jackentasche scheint immer die Sonne. Hier zur Zigarettenpause.


9. Mit Mumin ein Sprint zur Kaffeetanke im Schnee.


10. Am Ende heißt es immer: Drei Packen minus zwei Packen ergibt einpacken.


11. Heimweg zu Fuß. Nass, kalt, rutschig. Morgen früh definitiv wieder Bahn.


12. Der erste Gang des Abendessens. Nachher kommen noch die Lesekreisdamen, bzw. die, die noch übrig sind und wir besprechen endlich das Buch vom Juni. So ist das eben... Noch bei Caro vorbei und dann mal Tee und Kekse parat stellen. Habt einen charmanten Abend.

Montag, 11. Dezember 2017

Norden, Nordlicht, Herzlicht # 13: Letzte Stunden in Abisko


 Meinen letzten Tag in Abisko verbrachte ich mit einem langen Spaziergang. Mein Zug ging erst am Nachmittag, ein Café oder ähnliches gab es nicht. Ausreichend Zeit, um sich lange draußen in der Sonne rumzutreiben.



 Auf meinem Spaziergang fielen mir diese wunderbar ausgebauten Wege auf. So zum Wandern und Spazierengehen bevorzuge ich ja eher kleine Trampelpfade, wo zumindest ich weiß, wozu ich Füße und Beine habe. Doch schon auf meiner Wanderung über den Vasaloppsleden dachte ich öfter, dass es doch schade ist, dass diese Naturschönheiten eben Fußgehenden vorenthalten sind. Keine Chance für Menschen im Rollstuhl. Anders hier in Abisko. Zumindest die Wege an den See und später auch rund um den Torneträskwasserzubringer waren rollstuhlbefahrbar. Da kann man lange moppern, dass das ja die Natur kaputt machen würde und blabla. Aber es können eben auch Menschen da hin, die Natur, Luft und Aussicht genießen, die nicht so flott zu Fuß sind. Der Landschaft tat das keinen Abbruch. Und mal kurz zur Erinnerung: Abisko ist ein kleines Dorf in Lappland.


 Einer der Wege führt zu dieser Sauna. Die Wiederrum war leider nicht barrierefrei. In Schweden haben sie einiges, aber eben auch nicht alles drauf.



 Aber für die Aussicht reicht es allemal.





 Um die Klamm herum gab es diese Bohlenwege. Sieht doch ganz fantastisch aus. Und ist eben auch für Rollstuhlfahrende geeignet.


 Ich fand später noch ein paar kleine Trampepfade und spazierte durch das trockene Flussbett. Zur Eisschmelze ist hier bestimmt ordentlich was los.



 Später am Tag ging es dann im Nachmittagsrot auf zum Bahnhof und auf in Richtung Stockholm. 


 
Danke Abisko für diese fabelhafte Zeit. Ich komme sicherlich nochmal wieder.

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